Das Gutscheinfeld: die letzte Hürde vor dem Kauf
Wer einen Gutscheincode eingibt, hat sich schon zum Kauf entschieden. Er ist im Warenkorb oder an der Kasse, nur noch einen Klick vom Bestellen entfernt. Scheitert der Code, fühlt sich das an wie ein gebrochenes Versprechen. Manche kaufen trotzdem, viele suchen erst nach einem anderen Code, und ein Teil kommt nicht zurück.
WooCommerce zeigt dem Kunden eine Fehlermeldung und vergisst den Vorgang sofort wieder. Welche Codes eingegeben wurden, warum sie abgelehnt wurden und ob der Kunde danach trotzdem bestellt hat, wird nirgends gespeichert.
Die häufigsten Gründe für „Gutschein ungültig“
- Tippfehler: „SOMER10“ statt „SOMMER10“. Groß- und Kleinschreibung spielt in WooCommerce keine Rolle, ein fehlender Buchstabe schon.
- Abgelaufen: Die Aktion ist vorbei, der Code kursiert aber noch in Newslettern, auf Social Media oder in alten Prospekten.
- Mindestbestellwert nicht erreicht: Der Kunde weiß oft nicht, dass der Code erst ab einem bestimmten Betrag gilt.
- Einschränkungen: Nur für bestimmte Produkte oder Kategorien, nur einmal pro Kunde oder das Nutzungslimit ist erreicht.
- Codes, die es nie gab: Kunden probieren „WELCOME10“ oder Codes von Gutscheinportalen. Das zeigt Ihnen, was Ihre Kunden erwarten.
Gescheiterte Gutscheine von Hand finden
In WooCommerce selbst gibt es dafür keine Auswertung. Hinweise liefern höchstens Kundenanfragen („Mein Code geht nicht“), und die kommen nur von einem kleinen Teil der Betroffenen. Die meisten schreiben nicht, sie gehen einfach.
Die Lösung: der Gutschein-Detektiv der Lost Revenue Suite
Der Gutschein-Detektiv erfasst jeden abgelehnten Code mit dem Grund, zum Beispiel „existiert nicht“, „abgelaufen“ oder „Mindestbestellwert“, und zeigt, ob der Kunde danach trotzdem bestellt hat. So sehen Sie auf einen Blick, welche Codes wirklich Umsatz kosten.
- Tippfehler erkennen: Das Plugin erkennt, wenn ein Code einem echten Code sehr ähnlich ist, und schlägt ihn vor.
- Aliase anlegen: „SOMER10“ löst künftig automatisch „SOMMER10“ ein. Der Kunde merkt davon nichts, er bekommt einfach seinen Rabatt.
- Kampagnen prüfen: Abgelaufene Codes, die noch häufig eingegeben werden, verlängern oder durch einen neuen Code ersetzen.
Der Gutschein-Detektiv funktioniert mit dem klassischen Checkout und mit den neuen Checkout-Blöcken von WooCommerce. Im kostenlosen Branchenvergleich sehen Sie, ob in Ihrem Shop mehr Kunden am Gutscheinfeld scheitern als in vergleichbaren Shops.
Datenschutz: Gespeichert werden nur der eingegebene Code, der Grund und ob danach bestellt wurde. Keine Namen, keine E-Mail-Adressen, keine IP-Adressen.
So sieht es aus (fiktive Werte)
| Code | Kunden | Grund / Hinweis |
|---|---|---|
| SOMER10 | 14 | existiert nicht, Tippfehler von SOMMER10 |
| WELCOME10 | 11 | existiert nicht, Kunden erwarten Neukundenrabatt |
| WINTER5 | 6 | abgelaufen, kursiert noch |
| VERSANDFREI | 4 | Mindestbestellwert nicht erreicht |
So gehen Sie vor
Plugin installieren
In WordPress hochladen und aktivieren. Ab sofort wird jeder abgelehnte Code erfasst.
Gründe sehen
Jeder Code mit Grund, Anzahl der Kunden und ob danach trotzdem bestellt wurde.
Lücken schließen
Aliase für Tippfehler anlegen, Aktionen verlängern oder Codes anpassen.
Dranbleiben
Der Wochenbericht per E-Mail zeigt neue Problem-Codes, sobald sie auftauchen.
Häufige Fragen
Speichert WooCommerce ungültige Gutscheincodes?
Nein. WooCommerce zeigt dem Kunden eine Fehlermeldung, speichert den Versuch aber nicht. Sie erfahren also nicht, welche Codes wie oft scheitern.
Spielt Groß- und Kleinschreibung eine Rolle?
Nein, WooCommerce unterscheidet bei Gutscheincodes nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung. Tippfehler, abgelaufene Codes und nicht erfüllte Bedingungen sind die häufigsten Gründe.
Was ist ein Gutschein-Alias?
Ein zweiter Name für einen bestehenden Code. Legen Sie „SOMER10“ als Alias für „SOMMER10“ an, wird bei Eingabe des Tippfehlers automatisch der richtige Rabatt gewährt.
Funktioniert das mit dem Block-Checkout?
Ja. Der Gutschein-Detektiv unterstützt den klassischen Checkout und die Checkout-Blöcke von WooCommerce.